#EAV – Erste Allgemeine Verunsicherung – Open Air auf der Burg 2017 #Esslingen

Die ERSTE ALLGEMEINE VERUNSICHERNUNG – kurz EAV – ist wieder da. Kraftvoller als je zuvor. Es hat Jahre gebraucht, bis wir den tieferen Sinn ihrer Hits verstanden haben, aber nun ist die Zeit reif. Es geht nämlich wahrlich nicht um Gaudi-Musik zum Mitgrölen, sondern um echte Botschaften. Und das wird nun endlich klar. Also bitte nochmal genau hinhören, auf jedes einzelne Wort iin den Texten achten. Der „Märchenprinz“ ist immer noch der ewige selbstverliebte Chauvi, der „Burli“ zieht nach Fukochima um, und mit „Küss die Hand, schöne Frau“ zeigen Klaus Eberhartinger und seine Band, wie sich die Stenzen in ihrer Anmache und ihrer Notgeilheit so richtig schön blamieren, und das tagtäglich.

Manche Hits werden auch neu erklärt. So sagt Klaus Eberhartinger zum Thema „Ba-Ba-Banküberfall“ ganz klar: „Heute sind es die Banken, die uns, den kleinen Sparer, überfallen!“ Oder wie Berthold Brecht schon wußte: „Diletannten überfallen eine Bank. Profis gründen eine.“  Ja mei, dann zahl’ ich halt was ein.

Jawolll, da muß man auch mal zuhören und ein paar schlaue Gedanken nach dem Konzert mit nach Hause nehmen. Was natürlich nichts daran ändert, dass man sehr viel Spaß an den eingängigen und altbekannten Melodien haben darf. Natürlich wird ein Konzert mit der EAV auch immer eine Art Nostalgie-Hitparade. Klaus Eberhartinger, EAV-Mastermind: „Humor öffnet die Seelen. Und die Botschaft findet einen fruchtbaren Boden.“
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1977 wurde die Erste Allgemeine Verunsicherung in der Steiermark gegründet. Die Angabe des Geburtsortes ist nicht unerheblich, sind doch die Steirer jenes Völkchen in Österreich, das die Querdenkerei samt dem Herz auf der Zunge seit jeher lebt. So wundert es nicht wenig, dass schon die Geburtswehen der EAV einst die Erste Allgemeine Versicherungs AG  auf den Plan rief. Man drohte, zog später aber die Klage zurück und zeigte sich noch viel später sogar glücklich über die Namensvetternschaft und trat als Sponsor einer Tour auf.

Dass die EAV in ihrer Heimat insgesamt mehr Platten als Michael Jackson, die Beatles oder Landsmann Wolfgang Amadeus Mozart verkauft hat, mag auf den ersten Blick wundern, bestätigt aber die kreativen Texte und noch kreativeren Ohrwürmer der EAV.


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