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Proton

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Straße:
Königstrasse 49
PLZ:
70173
Stadt:
Stuttgart
Bundesland:
Baden Württemberg
Land:
Land: de

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Schlagzeilen


Die Revolution auf dem Energiemarkt geht weiter - die Kernkraft Kanzlerin sorgt dafür.

Dazu flog Bundeskanzlerin Merkel ins Baltikum und sagte Litauen eine Unterstützung beim Bau eines Kernkraftwerkes zu, denn Sie habe Verständnis für dieses Verlangen.

Wie man aus den Agenturen hört, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch in Litauen der Regierung in Vilnius politische Unterstützung beim geplanten Bau eines neuen Atomkraftwerks zugesichert. Die baltischen Länder seien insgesamt zu stark isoliert und nicht ausreichend an die europäischen Netze angebunden. Dies müsse auch beim geplanten EU-Gipfel zur Energiepolitik zur Sprache kommen, betonte Merkel. Litauen hatte Ende vergangenen Jahres wegen Sicherheitsbedenken der EU sein altes und einziges Atomkraftwerk abgeschaltet, das bis dahin rund 70 Prozent der Stromversorgung geleistet hatte. Nun plant die Regierung im Verbund mit Nachbarstaaten ein neues AKW, auch um die Abhängigkeit von Stromimporten zu verringern. - Die Abschaltung des Reaktors in Ignalina war eine Bedingung der EU für den Beitritt Litauens.

Dies ohne geklärte Endlager Frage weltweit. Wo bitte soll der Atommüll aus Litauen hin ? Erst am Wochenende hatte die Koalition die Laufzeitverlängerung bestehender AKWs in Deutschland beschlossen. Dies führt nach Berechnungen von Greenpeace zu einer Erhöhung des Atommülls um ca. 5000t. Alles ohne Endlager in Deutschland oder irgendwo auf der Welt.

Naturwissenschaftlerin - ehemalige Bundesumweltministerin - jetzt Kernkraft Kanzlerin - eine geradezu revolutionäre Entwicklung. Eingeknickt vor der Lobby der vier Energie-Riesen. "So dreist ist in Deutschland noch nie der Eindruck erweckt worden, Politik sei käuflich", hört man von der SPD. Wen wunderts angesicht der möglichen Milliardengewinne.

"Die jetzt innerhalb der Bundesregierung ausgehandelte Laufzeitverlängerung ist kein Kompromiss, sondern ein Geschenk für RWE, E.ON und Co. Sie ist ein energiepolitisches Fiasko", meint Herr Trittin von den Grünen.