Sturz aus 39.Stockwerk überlebt
Ein Lebensmüder hat den Sprung aus dem 39.Stockwerk eines New Yorker Wolkenkratzers mit Knochenbrüchen überstanden. Der 22-Jährige landete mit den Füßen zuerst auf einem Auto. Nach der Operation an Knöchel, Beinen und inneren Organen teilte das Chirurgenteam mit, der Patient sei in stabilem Zustand. Nach Angaben der "New York Daily News" erreichte der junge Mann am Ende des 120-Meter-Sturzes eine Geschwindigkeit von 150 km/h. Das Auto habe sein Leben gerettet. Warum er sich umbringen wollte, ist unklar.
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Berliner gewinnt doppelt im Lotto
Ein Berliner hat den Lotto-Jackpot gleich in den beiden ersten Gewinnklassen geknackt. Insgesamt habe er 13,9 Mio.Euro gewonnen, teilte die Deutsche Klassenlotterie Berlin mit. Das sei bundesweit der dritthöchste Einzelgewinn im Spiel 6 aus 49 in diesem Jahr. Der Mann war bundesweit der einzige Gewinner in der Gewinnklasse I. Dafür erhält er 12,6 Mio.Euro. Da in der Gewinnklasse II kein Gewinner ermittelt werden konnte, wurde dieser Gewinn der ersten Klasse zugeschlagen. Das bedeutete zusätzliche 1,2 Mio.Euro.
Delfinjagd in Japan hat begonnen
Trotz weltweiter Proteste haben Japaner im Walfangdorf Taiji wieder mit dem alljährlichen Abschlachten von Delfinen begonnen. Zuerst wählen Tiertrainer dort die besten Expemplare für Delfinarien im In- und Ausland aus, die übrigen werden mit Speeren, Haken und Messern getötet. Durch Hämmern auf Metallstangen im Meer legen die Fischer den Orientierungssinn der Tiere lahm und treiben sie in eine Lagune. Das Geschehn spielt sich versteckt hinter einem Felsen ab. So werden Tausende von Delfinen mit Billigung der Regierung getötet.
Alzheimer: Schlüsselfaktor gefunden
US-Forscher sind auf einen Schlüsselfaktor bei der Entstehung von Alzheimer gestoßen: Sie haben ein Protein identifiziert, das entscheidend an der Bildung der auch als Plaques bezeichneten Eiweißverklumpungen im Gehirn beteiligt ist. Diese sind typisch für Alzheimer und spielen eine wichtige Rolle beim Fortschreiten der Demenzerkrankung. Es gibt bereits ein Medikament, das das entdeckte Schlüsselprotein namens GSAP blockiert: Der Leukämie-Wirkstoff Imatinib kann dieses Protein gezielt unschädlich machen, ohne gesunden Zellen zu schaden.
Apple stellt neuen iPod-Serie vor
Apple-Chef Steve Jobs hat die neue Version des Musikspielers iPod vorgestellt. Zu der Linie gehört ein iPod Touch, der mit Kameras auf der Vorder- und Rückseite ausgestattet ist, wie der Chef des US-Konzerns in San Francisco erläuterte. Die Kameras ermöglichten es dem Nutzer, via Drahtlos-Netzwerk Video-Gespräche mit anderen Nutzern eines iPod Touch oder des Apple-Telefons iPhone zu führen. Zur Anwendung kommt dabei das Apple-Progamm "Face Time". Vorgestellt wurde zudem ein iPod Shuffle, ein auf Grundfunktionen reduzierter Musikspieler ohne Bildschirm.
Extra-Aufschlag für Flugtickets
Wer ein Flugticket für nächstes Jahr bucht, muss ab sofort einen Extra-Aufschlag wegen der neuen Luftverkehrsteuer zahlen. Dies hat das Finanzministerium angekündigt. Die Steuer beträgt 8,25 oder 45 Euro - je nach Entfernung des Flugziels. Steuerpflichtig sind die Airlines, die die Kosten aber auf die Kunden abwälzen. Angewendet wird die Regelung schon jetzt, auch wenn sie erst Flüge ab Januar betrifft. So will die Regierung verhindern, dass Verbraucher bis zum Jahresende "Hamsterkäufe" tätigen und sich vorab mit Tickets eindecken.
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YouTube setzt sich gegen Gema durch
Der Musikrechte-Verwerter Gema ist mit einem Eil-Antrag gegen YouTube gescheitert. Das Hamburger Landgericht lehnte den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Videoplattform ab. Die Gema wollte Google untersagen lassen, 75 Musikstücke auf YouTube der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Zivilkammer sah die Eilbedürftigkeit des Antrages der Gema als nicht gegeben an. Das Gericht bezweifelte, dass die Gema erst kurz vor der Antragstellung erfahren habe, dass die Videos der von ihnen vertretenen Künstler in dem Videodienst abrufbar sind.
Fließbandarbeit schlecht für Gehirn
Wer viele Jahre eintönige Arbeit am Fließband verrichtet, altert im Kopf schneller als Kollegen mit abwechslungsreichen Aufgaben. Das geht aus einer Studie der Technischen Universität Dortmund hervor. Basis der Untersuchungen waren 91 Mitarbeiter eines Autoherstellers. Die Ergebnisse bedeuten nach Angaben der Forscher nicht, dass die Fließbandarbeiter schlechtere Arbeit machten. Die Tests zeigten lediglich, dass Fließbandarbeiter ihr Gehirn bei der Arbeit abstellten. Die Hände funktionierten fast automatisch.
BFH stärkt Kindergeldanspruch
Volljährige, die nach der Schule noch auf ihren Ausbildungs- oder Studienplatz warten, haben nun einen Grund mehr, diese Zeit fürs Geldverdienen zu nutzen. Denn selbst ein Vollzeitjob steht nicht mehr den Kindergeldzahlungen an die Eltern entgegen, heißt es in einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) Demnach kommt es allein darauf an, ob die Jahreseinkünfte über dem Grenzbetrag von 8004 Euro liegen. Die neue Rechtsprechung kann sich aber nachteilig auswirken, wenn der Nachwuchs nicht nur während der Wartezeit gearbeitet hat. (AZ: III R 34/09)
Smartphones im Test
Die Konkurrenten des iPhone können mit dem Apple-Kulthandy laut Stiftung Warentest inzwischen oft mithalten. Viele Smartphones anderer Hersteller kosteten zudem deutlich weniger als das iPhone, berichtete die Stiftung Warentest in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test". Das Leistungsangebot der Internethandys sei dabei meist das gleiche - doch nicht alle könnten überall überzeugen. "Test" empfiehlt daher, die Telefone im Detail zu vergleichen, um die Wahl nach den eigenen Prioritäten treffen zu können.
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